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Der Bitcoin: Ehemaliger Krypto-Monopolist, jetzt leiser Absteiger?

Jan 13, 2018 Admin Währungen Einzigartige Ansichten: 11

Während der Rummel rund um andere Kryptowährungen wie Ethereum, Ripple und eine Vielzahl an alternativen, digitalen Währungen weiter anschwellen, scheint einer nicht zu profitieren: Der Bitcoin. Der Coin, der es geschafft hat, das Thema Kryptowährungen in die Medien zu bringen ist bereits seit Wochen auf Stagnations- und Abwärtskurs. Droht der Bitcoin in der Versenkung zu verschwinden, oder handelt es sich hier nur um eine Phase eines sonst steigenden und bald wieder wertsteigendernden Krypto-Coin?

Enorme Preissteigerung durch Futures

Während zuvor vor allem privat und von einer Vielzahl an Unternehmern auf die Währung gesetzt wurde, setzte vor einigen Wochen ein historisch einmaliges Ereignis ein. Erstmals wurde offiziell mit der ersten Kryptowährung überhaupt am Aktienmarkt gehandelt. In Form von Futures, wurden und werden Bitcoins jetzt an den Börsen der Welt gehandelt. Bei Futures handelt es sich um Termingeschäfte, bei denen man den zukünftigen Wert von Anleihen, Rohstoffen, etc. oder auch Kryptowährungen prognostizieren kann und durch die Wertdifferenz im Vergleich zum Zeitpunkt des Kaufs Geld verdienen oder verlieren kann.

Für Anleger und potentielle Investoren war das ein klares Zeichen: Der Bitcoin wird immer mehr zur anerkannten Währung und macht anderen Finanzprodukten und Währungen am Markt somit ernstzunehmende Konkurrenz. Für viele Menschen bedeutete das, endgültig in Bitcoins zu investieren. Was dann allerdings passiert ist, war so extrem, dass es ganz wohl oder übel zu einer Überhitzung und damit zu einer darauffolgenden Preisreduktion kam. Resultat davon war bis jetzt, Stand Januar 2018, dass es von einem überhitzten Markt und einem Kaufpreis von etwa 20.000 USD für einen Bitcoin zu einem Absturz auf circa 13-14.000 USD und einem deutlich abgekühlten Markt kam.

Zu abgekühlt vielleicht. Denn die Bitcoins stagnieren nicht völlig. Seit der Bitcoin um mehr als ein Drittel abgestürzt ist, erholt sich die Währung langsam wieder. Das geschieht ganz klar nicht von einem Tag auf den anderen. Doch trotz kleiner Knicke nach unten ist der Trend jetzt ganz klar positiv. Was auffällt ist, dass die Währung jetzt länger auf dem gleichen Niveau bleibt, während Sprünge nur noch von kurzer Dauer sind. Insgesamt könnte das auf ein schon oft vorhergesagtes Szenario deuten: Die Währung stabilisiert sich. Bleibt sie allerdings auf dem Niveau von etwa 15.000 USD oder wird sie weiter steigen? Wahrscheinlicher ist aus heutiger Sicht wohl, dass sie ganz klar steigen wird.

Die Geschwindigkeit wird jedoch, wie es aussieht, nicht mehr so schnell sein wie zuvor. Denn die Währung scheint ihre ganz großen Sprünge bereits absolviert zu haben. Ohne neue Gründe, warum die Währung plötzlich zu einem hochinteressanten Investitionsziel wird, wird die Wertsteigerung wohl eher weniger schnell voran gehen. Ein möglicher Grund könnte allerdings sein, dass ein riesiger Konzern die Währung als Zahlungsmittel implementiert. Das könnte zum Beispiel Amazon oder EBay sein, oder man denkt in weiterer Zukunft an Supermarktketten, Markenunternehmen wie Apple oder Huawei. Jede Ankündigung, etwa die Erwägung Ebays, Bitcoins als Zahlungsmittel zu akzeptieren, führt bereits zu einer deutlichen Wertsteigerung. Nimmt eines dieser Mega-Konzerne die Währung tatsächlich als Zahlungsmethode an, wird das den Kurs dramatisch erhöhen.

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