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Kryptowährungen als Direkt-Zahlungsmittel: Wann erfolgt die Implementierung der BTCs in die größten Shoppingseiten?

Admin Währungen Einzigartige Ansichten: 9

Bei vielen Online-Geschäften hat man eine große Auswahl an Zahlmethoden zur Verfügung: PayPal, Banküberweisung, Kreditkarten und vieles weitere. Obwohl die Auswahl scheinbar groß ist, waren Kryptowährungen bis jetzt nicht dabei. Wozu auch? Handelt es sich bei vielen Kryptowährungen doch um Währungen, die bis jetzt noch nicht einmal ernst genommen wurden.

Gespräche und Versuche großer Unternehmen

Währungen wie zum Beispiel Bitcoins und Ethereum sind mittlerweile derartig beliebt, dass das viele Geschäfte im Internet, aber auch im echten Leben als Anlass genommen haben, um Bitcoins und andere digitale Währungen zu verkaufen. Damit wurden allerdings noch lange nicht die großen Investoren ins Boot geholt. Seiten wie Ebay, Amazon und andere riesige Shopping-Webseiten haben bis jetzt BTCs nicht als Zahlungsmittel akzeptiert.

Woran könnte das liegen? Vor allem angesichts der großen Preisschwankungen beim Bitcoin in den letzten Monaten, angesichts der vergleichsweise großen Transaktionsgebühren, gibt es für viele Unternehmen weniger große Anreize, sich auf den Bitcoin als Zahlungsmittel zu verlassen. Außerdem ist die Anzahl an Kryptowährungen, die gerade solche Probleme zu lösen versprechen, stets wachsend. Warum sollte also ein Unternehmen, auf den Bitcoin eingehen, gibt es doch nicht wenige Probleme, die in Verbindung mit der Währung stehen?

Beim Bitcoin ist wohl eines der größten Probleme die lange Transaktionsdauer. Hat man seine Bitcoins einmal überweisen, kann man oftmals mit mehreren Stunden Wartezeit rechnen, bei denen der Zulieferer noch keine BTCs erhalten hat. Das ist nicht nur für den Kunden nervig, sondern eine Belastung für das Geschäft. Natürlich kann man das akzeptieren, Tatsache ist jedoch auch: Alternative Währungen, sogenannte “Alt-Coins”, bieten genau das gleiche Service an, transferieren die Währung jedoch innerhalb von Minuten oder Sekunden.

Es sind Punkte wie diese, die viele Investoren unsicher macht und für einen weniger stark steigenden Kurs sorgen. Zwar gibt es auf der einen Seite durch den Algorithmus relativ viele Neuerungen, die zum Teil wieder für eine Beschleunigung bei den Transaktionen sorgen. Auf der anderen Seite haben Bitcoins trotzdem ganz klar nicht die Vorteile, die andere, neu entstandene Währungen auf Basis der Blockchain haben. “Die Revolution frisst ihre Kinder” ist in diesem Fall ein Verhalten, dass wohl auch beim Bitcoin zutrifft.

Überlegungen von Ebay sorgte für einen Kursanstieg

Für Aufregung und positives Interesse sorgte eine Kurzmeldung zum Thema Bitcoin von der Firma Ebay. Sie bekundete, dass Ebay in Erwägung zieht, Bitcoins als Zahlungsmethode zu implementieren. Tatsache ist jedoch auch, dass das bis jetzt nicht passiert ist. Dass die Plattform, die sich zwar weltweit enormer Interesse erfreuen kann, in letzter Zeit rückläufige Zahlen verbucht, ist ebenfalls klar.

Grundlegend anders wäre die Situation, wenn Menschen wie etwa der Gründer von Amazon, der Gründe von Alibaba.com oder von ähnlichen Seiten auf Bitcoins setzen würde und diese auf ihren Plattformen als Zahlmethode akzeptieren würde. Das hätte als Resultat, dass viele Menschen erneut in Bitcoins investieren würde. Als Folge würde die kryptische Währung wohl innerhalb von wenigen Tagen bis Wochen wieder auf ihre alte Höchstform anschwellen. Deshalb ist auf Signale und Äußerungen großer Firmenchefs zu achten, die den Kurs maßgeblich beeinflussen können.

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