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Kryptowährungen im Jahr 2018: Kommt der Crash, oder zu einem erneuten Aufblühen?

Admin Währungen Einzigartige Ansichten: 16

Das Jahr 2017 war definitiv ein außergewöhnliches Jahr für Kryptowährungen. Es kam nicht nur zu einer Wertsteigerung, sondern zu einer wahren Wert-Explosion. Allen anderen digitalen Währungen voraus war natürlich der Bitcoin, der wohl bekannteste und legendärste Krypto-Coin überhaupt. Doch während digitale Währungen im Jahr 2017 zum ersten Mal in das Bewusstsein der breiten Bevölkerung getreten sind, werden sie heuer wohl auf andere Art und Weise ihre Fußspuren in der Geschichte der Finanzwelt hinterlassen. Werden sie dabei weiter wachsen und noch mehr Ernst genommen werden, als schon zuvor? Oder bleibt der Aufwärtstrend dieses Mal völlig aus und es kommt zu einer Wertreduktion oder gar einer Implosion der gesamten, mittlerweile milliardenschweren Krypto-Branche?

Die 2. und 3.-platzierten Aufsteiger

Weil der Bitcoin in den vergangenen Monaten wahre Siegeszüge hingelegt hat, erscheint die Währung angesichts des sehr hohen Preis für viele Menschen nicht mehr lohnenswert. Stattdessen werden vermehrt alternative Kryptowährungen als Investitionsobjekt genutzt. Das ist zum Beispiel Ethereum, eine Währung, die von circa 80$ noch vor circa 10 Monaten, auf mehr als 800 USD hinauf ging. Oder aber Ripple, eine Währung, die noch vor einem Jahr praktisch weniger als 5 Cent wert war, mittlerweile allerdings pro Einheit mehr als 2 US-Dollar kostet. Sie alle bieten vor allem eines: Hoffnung, dass die Währung noch wesentliche Steigerung mit sich bringt.

Konkurrenz als vermeintliche Problemlöser

Weil man auf Währungen setzen kann, die vermeintliche Probleme des Bitcoins lösen können oder zumindest könnten, wird die Branche der Internet-Währungen immer interessanter. Beispielsweise die hohen Transaktionsgebühren, die beim Bitcoin des Öfteren anfallen, werden bei alternativen Währungen wie Ripple, durch kostenfreie Transaktionen gelöst. Oder auch die Wartezeit, die bei Transaktionen mit Bitcoins sehr oft entsteht und viele Nutzer verärgert lässt, ist bei anderen Kryptowährungen kein Problem. Das bedeutet wiederum, dass der Bitcoin als tatsächliches Zahlungsmittel in der Zukunft möglicherweise in den Hintergrund gedrängt wird.

Möglicher Zusammenbruch

Werden uns Kryptowährungen, so schnell wie sie gekommen sind, uns auch wieder verlassen? Wird es zu einem Zusammenbruch kommen? Werden Kryptowährungen plötzlich unattraktiv und sind damit einem schnellen Preissturz preisgegeben, der wie eine Lawine auf sie herunterfallen wird? Was viele Menschen spekulieren, ist tatsächlich eher unrealistisch. Der Grund: Eine Kerngemeinde an Bitcoin- und Krypto-Enthusiasten sehen die Währungen nicht als kurzfristiges Investitionsobjekt, sondern als langfristige Wertanlage, die selbst bei starken Kursabstürzen zu halten ist. Selbst wenn es also zu einer Lawine kommt, wird der Bitcoin, Ethereum und andere Währungen immer noch etwas Kapital und damit Wert halten können.

Eine vorsichtige Prognose

Was die Zukunft in einer turbulenten Finanzwelt wirklich bringt, kann niemand mit Sicherheit sagen. Dennoch lohnt es sich, zu Jahresanfang eine vorsichtige Prognose zu liefern. Weil der Bitcoin als stabilster und wahrscheinlich ältester Coin in der Welt der digitalen Währungen für Vertrauen steht, bleibt der Kurs dessen auch weiterhin leicht positiv. Gleichzeitig haben andere Kryptowährungen - etwa Ripple, LiteCoin und Andere, die Chance, noch ordentliche Zuwächse zu erzielen.

Nicht unterschätzt werden sollten auch heute noch unbekannt oder fast unbekannte Währungen, die gerade einmal wenige US-Dollars oder gar nur Cents wert sind. Durch neue Technologien, Herangehensweisen und Verbesserungsmöglichkeiten gibt es jede Menge Raum für neue Währungen. Nicht zu vergessen ist, dass bei Kryptowährungen die Goldgräberstimmung zwar vorbei ist - dennoch handelt es sich bei der Krypto-Branche um Millionen von Menschen, die überwiegend gerade erst auf den Geschmack gekommen sind. Geld zum Investieren ist vorhanden, Aufmerksamkeit auch. Die Chance, dass sich die Anzahl an beliebten Krypto-Währungen weiter erhöht, alte Währungen von ihren Thronen gestoßen werden und sich neue etablieren, ist definitiv gegeben. Es besteht, was ebenfalls bedacht werden sollte, bei weiterhin sinkendem Vertrauen in die Banken auch die Chancen, dass Kryptowährungen einen erneuten Boom erleben, wie sie es 2016 und insbesondere 2017 bereits getan haben.

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