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Coinbase Wallet

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Coinbase Wallet

Coinbase

Einleitung:

Die amerikanische Plattform Coinbase ist Wallet, Börse und Zahlungs-Gateway in Einem. Die gebotenen Services richten sich an all diejenigen, die an den Währungen Bitcoin, Bitcoin Cash, Ethereum sowie Litecoin interessiert sind und diese mit Euro, US-Dollar, Pfund oder anderen Fiatwährungen kaufen möchten. Coinbase ist eine typische “Hot Wallet” und eignet sich für Anleger, die häufige Währungswechsel und Transaktionen vornehmen.

Für eine Online Wallet verfolgt Coinbase sehr hohe Sicherheitsstandards, die auch ausführlich auf der Webseite dargestellt sind. Zum Beispiel erfolgt die Aufbewahrung der Kundendaten offline in Tresoren und die Mitarbeiter müssen strikte Regeln verfolgen. In diesem Zusammenhang bietet Coinbase auch eine Versicherung an – für den Fall, dass Vermögenswerte aufgrund eines Raubs seitens der Mitarbeiter oder eines Fehlers seitens der Betreiber abhanden kommen. Weiterhin wird für den Login die 2-Faktor-Authentifizierung angeboten: Eine sinnvolle Sicherheitsvorkehrung, die längst nicht bei allen Wallets vorhanden ist.

Die Nutzung der Coinbase Wallet ist grundsätzlich kostenlos. Beim Senden von Kryptowährungen fallen nur die üblichen Netzwerkgebühren an. Dafür verdient Coinbase dazu, wenn Sie die Währungen kaufen oder verkaufen (d.h. in Fiatgeld umtauschen und auf das eigene Konto überweisen). Die Gebühren beim Kauf von Bitcoin und Co. betragen zwischen 1,49% (SEPA-Überweisung) und 3,99% (Kreditkarte); beim Verkauf zahlen Sie ebenfalls 1,49% des Betrags und bei der Auszahlung aufs Bankkonto fallen dann noch einmal 0,15 € Gebühr an.

 

ACHTUNG!!! Coinbase ist in den USA, Kanada, Singapur, Australien sowie 28 europäischen Ländern verfügbar, aber offiziell NICHT in Deutschland. Die Nutzung von Coinbase von einem deutschen Wohnsitz oder Firmensitz aus bewegt sich aktuell in einer Grauzone. Etliche User können sich problemlos anmelden, verifizieren lassen und dann die Funktionen nutzen. Ein paar berichten jedoch von Problemen, sobald es um den Kauf und Verkauf von Kryptowährungen geht, da deutsche Konten nicht unterstützt werden. Sie sollten sich daher vor der Registrierung bei Coinbase um den aktuellen Stand und die rezentesten Nutzererfahrungen erkundigen, um sicher zu gehen, dass Sie keine Probleme konfrontieren werden.

 

Einrichtung und Nutzung:

Bei Coinbase melden Sie sich mit Ihrem Namen, der E-Mail-Adresse und einem möglichst sicheren, nie zuvor verwendeten Passwort an. Danach gilt es, die E-Mail-Adresse zu bestätigen, eine Mobiltelefonnummer hinzufügen (für die 2-Faktor-Authentifizierung per SMS oder Google Authenticator) sowie ein Foto von Ihrem Führerschein, Reisepass oder Personalausweis hochzuladen. Um Kryptowährungen zu kaufen und zu verkaufen, müssen Sie natürlich auch Ihre Zahlungsdetails, also die Bankkontodaten oder Kartendetails hinterlegen.

 

Neue User sehen sich bei Coinbase mit wöchentlichen Limits konfrontiert. Diese Limits werden automatisch berechnet und richten sich nach dem Alter des Accounts, der Transaktionshistorie sowie der Menge an bereitgestellten, persönlichen Informationen. Indem Sie bei Coinbase aktiv kaufen und verkaufen, erhöht sich das Limit.

Die Wallet ist an sich sehr simpel aufgebaut und ermöglicht das Halten, Senden und Empfangen von Bitcoin, Bitcoin Cash, Ethereum und Litecoin. Außerordentlich viele Funktionen werden Sie hier nicht vorfinden. Grundsätzlich ist die Coinbase Wallet für Menschen gedacht, die auf der zugehörigen Plattform GDAX in Tauschgeschäfte verwickelt sind bzw. den Service regelmäßig nutzen, um neue Coins dazuzukaufen und wieder zu verkaufen.

FYI: Um zwischen den einzelnen Kryptowährungen hin- und her zu wechseln, müssen Sie einen zusätzlichen Account bei GDAX eröffnen. Der Transfer zwischen der Coinbase Wallet und dem GDAX Account ist kostenlos. Auch finden Sie bei GDAX etwas günstigere Gebührenbestimmungen vor.

 

Sicherheit:

Die Coinbase Wallet ist eher als ein Geldbeutel zu verstehen. Sie eignet sich nicht als Ersatz für ein Konto oder gar einen Tresor. Wenn Sie große Mengen an digitalen Münzen horten wollen, sollten Sie diese mit einer Hardware Wallet sichern.

Netterweise bietet Coinbase die Funktion an, die Kryptowährungen in einer extra-sicheren Wallet, dem „Vault“, aufzubewahren. Sie können als registrierter User jederzeit einen solchen Vault eröffnen und ihre Münzen darin speichern. Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen schützen das Vermögen besser als es in der Standard-Wallet der Fall ist. Dennoch ist es empfehlenswert, Beträge über 1.000 € in einer Hardware Wallet oder einer anderen Cold Storage-Form aufzubewahren. Schon allein deswegen, da Sie bei Coinbase keine Kontrolle über Ihre privaten Schlüssel besitzen und diese nicht einmal kennen.

Coinbase wird von vielen Nutzern weltweit als Web Wallet bevorzugt, da die Sicherheitsmaßnahmen im Vergleich zu ähnlichen Angeboten hervorragend sind und das Potential einer Online Plattform voll ausschöpfen. So werden die Zahlungsmittel und sensiblen Daten der Kunden zu 98% offline aufbewahrt, und zwar auf Laufwerken und in Form von Papier-Backups, die dann wiederum in Tresoren gesichert werden. Zudem gibt es die bereits angesprochene Versicherung gegenüber Diebstahl und Verlust, sofern Coinbase dafür verantwortlich ist. Wenn Sie Ihr Passwort aus Versehen herausgeben oder Malware auf Ihrem Computer haben, wird niemand für den entstandenen Schaden aufkommen.

 

Vorteile:

  1. eine anfängerfreundliche Web Wallet mit einer integrierten Börse, die den Kauf und Verkauf von Kryptowährungen kinderleicht macht
  2. hinter Coinbase verbirgt sich eine etablierte, seriöse und vertrauenswürdige Firma
  3. Coinbase bietet vergleichsweise hohe Sicherheitsstandards (z.B. 2-Faktor-Authentifizierung und eine Vault-Wallet)

 

Nachteile:

  1. Sie haben keine Kontrolle über Ihre Private Keys, womit Coinbase für Fortgeschrittene und Profis sehr unattraktiv ist
  2. deutsche User könnten auf Schwierigkeiten stoßen, da sie laut den Nutzungsbedingungen nicht zugelassen sind (sich aber dennoch registrieren können)
  3. nur vier Kryptowährungen werden unterstützt
  4. auf Bewertungsportalen kassiert Coinbase oftmals derbe Kritik ein. Auszahlungsbestätigungen lassen tage- bis wochenlang auf sich warten, der Support ist sehr langsam und automatisiert, usw.
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