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Daniela Geldbörsen Einzigartige Ansichten: 46

Edge

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Datum gefunden

Sep 30, 2014

Name des Gründers

William Swanson & Paul Puey

Name

Edge

Wallet type

Software, Mobile

Price

kostenlos; Gebühren für die Nutzung integrierter Services können anfallen

Supported crypto currencies

Bitcoin, Ethereum, Litecoin, Monero

Two-Factor Authentication

Yes

Own private keys

Yes

Mobile version

Yes

24/7 Online Support

Yes

Contact phone

+1 (855) 346-4974

Einleitung

Edge ist eine Mobile Wallet, deren Vorgänger unter dem Namen Airbitz seit Oktober 2014 erhältlich gewesen ist. Drei Jahre nach dem sehr erfolgreichen Start wechselte man dann zu Edge. Die Airbitz App ist nach wie vor herunterladbar und nutzbar, wird jedoch nicht mehr aktualisiert. Wer sich bei Airbitz bereits registriert hat, kann ganz einfach zur neuen App wechseln und sich dort mit denselben Referenzen anmelden. Sie finden dann Ihre alte Wallet mit allen Daten und Coins wieder vor.

Mit Edge können Sie rund 20 Krypto-Assets empfangen, halten, versenden und ausgeben. Die akzeptierten Währungen umfassen altbekannte Größen sowie einige „Exoten“:

  1. Bitcoin (BTC)
  2. Bitcoin Cash (BCH)
  3. Bitcoin Gold (BTG)
  4. Ethereum (ETH)
  5. Litecoin (LTC)
  6. Ripple (XRP)
  7. DASH
  8. DigiByte (DGB)
  9. Groestlcoin (GRS)
  10. Monero (XMR)
  11. Bitcoin SV (BSV)
  12. Verge (XVG)
  13. Stellar (XLM)
  14. Zcoin (XZC)
  15. Feathercoin (FTC)
  16. Smartcash (SMART)
  17. DAI
  18. Indorse (IND)
  19. WINGS
  20. Augur (REP)

Dabei bietet die Mobile Wallet nicht nur die typischen „Senden“- und „Empfangen“-Buttons an, sondern weist auch verschiedene Integrationen von ShapeShift, ChangeNow, Changelly, Simplex, Bitrefill und Wyre auf, sodass Sie spontan auf Marktbewegungen reagieren können und bei den vielen vorhandenen Krypto-Services den Überblick behalten.

 

Edge möchte mit seinen Sicherheits-Features für Wirbel in der Krypto-Szene sorgen. Zunächst einmal wirbt man mit einer kundenseitigen Verschlüsselung – das bedeutet, dass sämtliche Account-Informationen beim Kunden verbleiben. BackUps erfolgen automatisch. Die auf dem Gerät abgespeicherte Datei mit dem Private Key lässt sich mit dem Usernamen und dem Passwort entschlüsseln. Damit ist Edge einer der ganz wenigen Wallet-Anbieter, die auf eine 12-teilige Passphrase für die Account-Wiederherstellung verzichten – denn die Wörter, so die Developer, können mit der richtigen Malware vom Bildschirm einfach abgelesen werden. Optionale Sicherheitsfeatures wie die Zwei-Faktor-Authentifizierung sorgen für ein rundum ruhiges Gewissen. Zentralisierte Angriffe, Fehler oder die permanente Schließung der Server von Edge wirken sich nicht auf die Sicherheit des Einzelnen aus. Dank der Open Source-Natur des Codes haben Sie selbst dann noch Zugriff auf Ihr Guthaben, wenn Edge eines Tages vom Markt verschwindet.

 

Der Support von Edge ist sehr aufmerksam und brachte bislang keine Beschwerden hervor. Wer schnelle Hilfe braucht, kann den Telegram-Chat nutzen. Wenn Sie wünschen, baldmöglichst von einem Supportmitglied kontaktiert zu werden, können Sie eine Voicemail hinterlassen oder ein Kontaktformular ausfüllen und Ihr Problem genau beschreiben. Generische Fragen lassen sich auch beim Stöbern durch den FAQ-Bereich beantworten.

Generell konnte das Airbitz- und heutige Edge-Team also das Vertrauen der Kunden gewinnen. Die Mobile Wallet heimst gute Bewertungen ein. Die Kunden sind vorwiegend von den integrierten Features und der einfachen Benutzung angetan; viele bezeichnen Edge als „durchschnittlich gute Wallet“. Bei so vielen Auswahlmöglichkeiten heutzutage ist es schwierig für einen Anbieter, sich an die Spitze durchzuringen. Edge scheint aber ein guter Kompromiss für Kryptofans zu sein, die nach Verlässlichkeit, Praktibilität und Einfachheit suchen. Hin und wieder tauchen noch kleine Fehler (Bugs) in der App auf, die aber fleißig berichtet und behoben werden. Das Team bringt regelmäßig neue Versionen mit Updates heraus. Horrorgeschichten von verschwunden Geldern und dubiosen Transaktionsabläufen gibt es bei Edge nicht.

 

Einrichtung und Nutzung

Die Wallet kann im App Store Ihres Smartphones heruntergeladen werden. Achten Sie aber darauf, dass Edge nicht mit älteren Geräten kompatibel ist! Die Mobile Wallet funktioniert nur auf Android 6 bzw. iOS 10. Sollten Sie Ihr aktuelles Smartphone noch vor dem Jahr 2016 gekauft haben, dürften Sie also Probleme bekommen. Die Sprache der App lässt sich ganz einfach ändern, indem Sie die Spracheinstellungen Ihres Geräts konfigurieren. Allerdings scheint es aktuell keine deutsche Version zu geben, sodass in diesem Fall die englische Version erscheint.

Beim erstmaligen Öffnen der App werden Sie gebeten, einen Usernamen und ein Passwort zu kreieren. Für das Passwort gelten gewisse Regeln: Es muss mind. 10 Zeichen lang sein sowie 1 Kleinbuchstaben, 1 Großbuchstaben und 1 Zahl aufweisen. Sie bekommen schließlich angezeigt, wieviel Stunden ein Angreifer bräuchte, um das Passwort zu knacken. Wenn Sie mit Ihrer Wahl zufrieden sind, legen Sie im nächsten Schritt einen 4-stelligen PIN Code fest, der zum künftigen Einloggen dient. Das Passwort wird nur in prekären Fällen abgefragt.

Innerhalb Ihrer virtuellen Geldbörse können Sie nun beliebig neue Konten erstellen. Hierbei wählen Sie den gewünschten Coin und die zum Vergleich heranzuziehende Fiatwährung aus und verleihen der Wallet einen Namen. In einem nächsten Schritt sollten Sie Ihre Konten mit ein wenig Guthaben füllen. Wenn Sie noch nie eine Wallet besessen haben, ist es am einfachsten, auf „Buy Cryptocurrency“ zu klicken. Sie können dann über Simplex (Kreditkarte) oder Wyre (Bankkonto) Kryptowährungen kaufen. Die Transaktionszeiten und die anfallenden Gebühren werden anschaulich aufgeführt. Im Falle von Simplex zahlen Sie 6% des Betrags, wobei 1% an die Edge Wallet und 5% an Simplex gehen. Die traditionelle Banküberweisung ist mit 1% weitaus günstiger – hier gehen 0,5% an Edge und 0,5% an Wyre. Die Gebühr wird automatisch von dem gekauften Betrag abgezogen, bevor dieser Ihre Wallet erreicht. Um den Kauf zu initiieren, müssen Sie nur noch Ihre Rechnungsdetails angeben.

            

Mit dem ersten Geld, das in Ihre Wallet flattert, werden Sie sicherlich auch das Sicherheitsniveau erhöhen wollen. Bevor Sie aber Einstellungen zu Ihrem Account vornehmen können, müssen Sie das Passwort eingeben. Erst dann lassen sich Ihre Login-Details ändern, die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren oder die Passwort-Wiederherstellung aktivieren. Letzteres geschieht anhand von zwei persönlichen Fragen, auf die nur Sie die Antwort kennen sollten. Wer keine Password Recovery aktiviert hat, wird im Zweifelsfall keine andere Möglichkeit finden, ein vergessenes Passwort und damit die eigene Wallet wiederherzustellen. Denken Sie bitte daran, nach der erfolgten Bearbeitung die Account-Einstellungen wieder zu blockieren.

Weiterhin können Sie in den Einstellungen Ausgabelimits pro Transaktion festlegen (sodass ein Angreifer nicht die gesamte Wallet auf einmal leeren kann), die Zeitdauer bis zum automatischen Logout definieren sowie spezifische Einstellungen zu jedem einzelnen Coin machen. Hier gilt es beispielsweise, zu entscheiden, in welcher Größenordnung (z.B. BTC, mBTC oder bits) Ihr Guthaben angezeigt werden soll und ob Sie Custom Nodes benutzen möchten.

 

Um künftig an weitere Coins zu kommen, können Sie Zahlungsaufforderungen versenden. Diese lassen sich unter dem Button „Request“ erstellen. Je nach geforderter Summe wird ein neuer QR-Code kreiert, den Ihr Gegenüber scannen muss. Alternativ können Sie auch die Adresse kopieren oder gleich per What’s App, Messenger, Mail usw. teilen. Wenn Sie an einem neuen Coin interessiert sind oder ein Gewinnpotential erspürt haben, können Sie die integrierte Exchange benutzen. Hierbei werden die Coins zwischen den eigenen Wallets transferiert – Sie treten also mit keinen anderen Usern in Kontakt. Der Tausch erfolgt per ShapeShift, Changelly oder Changenow, wobei die App stets nach den günstigsten Konditionen sucht. In den Einstellungen können Sie jedoch auch bestimmte Anbieter deaktivieren.

Natürlich lässt sich mit der Edge Mobile Wallet auch Geld versenden und ausgeben. Zum Senden scannen Sie ganz einfach den QR-Code der Ziel-Wallet. Alternativ können Sie auch die Ihnen bekannte Adresse eingeben oder eine kopierte Adresse aus dem Zwischenspeicher einfügen. Kurz vor der Bestätigung der Transaktion lässt sich dann noch der Miner-Fee anpassen, wobei Sie die Auswahl zwischen „hoch“, „Standard“ und „niedrig“ haben. Toll ist auch der Menüpunkt „Spend Cryptocurrency“. Hier können Sie via Bitrefill Geschenkekarten kaufen oder Ihr Handy aufladen. Dabei sind einige bekannte Online-Anbieter wie Amazon, Zalando, Netflix und iTunes, sowie verschiedenste Telefonanbieter vertreten.

Generell fällt auf, dass die App bei jedem ausgeführten Schritt Erklärungen liefert und häufig auch Bestätigungen einfordert, bevor eine Aktion ausgeführt wird. Deshalb finden wir die Wallet besonders gut für Anfänger.

 

Sicherheit

Edge bietet einige lobenswerte Sicherheitsoptionen, die fast schon über den Standard einer Mobile Wallet hinaus reichen. Die App fragt in verschiedenen Situationen entweder den PIN Code oder das etwas kompliziertere Passwort ab. Dabei besteht für alle Personen, die leicht vergesslich sind, die Möglichkeit einer Passwortwiederherstellung, welche anhand von zwei persönlichen Fragen mit offenen Antwortoptionen erfolgt. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung, der Zugang per TouchID (sofern Ihr Telefon diese Funktion anbietet), Ausgabelimits und automatische Sitzungsschließungen sorgen für noch mehr Sicherheit. Mit der kundenseitigen Verschlüsselung bietet die Edge App die höchstmögliche Sicherheit, die man von einer leicht zu bedienenden Mobile Wallet erwarten kann. Das Fehlen von negativen Kundenerfahrungen sorgt weiterhin für viel Vertrauen.

 

Vorteile

  1. funktionsreiche Multi-Währungs-Wallet mit löblichen Sicherheitsfeatures
  2. das Team arbeitet seit 2014 unermüdlich an Updates und nimmt sich Kundenbeschwerden zu Herzen
  3. gute Erklärungen machen die App anfängerfreundlich
  4. diverse Integrationen (kaufen, tauschen und ausgeben) ermöglichen es, das virtuelle Geld an einem Ort zu verwalten

 

Nachteile

  1. keine Web- oder Desktop-Version erhältlich
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